Fotografie im Wandel der Zeit
Samstag 31. Mai 2008 von Angelika
In Zeiten von Digitalkamera und Co. scheint die Fotografie irgendwie an Reiz verloren zu haben. Plötzlich besitzt jeder eine Digitalkamera und kann tolle Bilder schießen und wenn sie doch einmal nicht so toll werden, dann werden sie einfach am Computer nachbearbeitet, so dass sie dann doch gut aussehen.
Diese Entwicklung finde ich sehr schade, denn es wird einfach nur noch drauflos geknipst ohne zu überlegen, welche Motive eingefangen werden sollen. Schließlich ist es ein Leichtes, Fotos wieder zu löschen und so wird die Kamera einfach auf alles gehalten, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Natürlich befürworte ich technische Neuerungen, doch Fotografie hatte noch etwas viel Geheimnisvolleres, als die Bilder noch nicht gleich sichtbar waren und erst entwickelt werden mussten. Die Wahl der Motive war viel überlegter und durch die Tatsache, dass die Bilder nicht nachträglich verändert werden konnten, hatten sie durch die Unperfektheit auch etwas viel Natürlicheres und Echtes.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 31. Mai 2008 um 11:31und abgelegt unter Fotografie. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
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